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Berichte

Sieben auf einen Streich

Ein wunderbarer Spiegler von 31 Pfund auf große Doppelköder Hamburg – Ulm. Eine Strecke von gut 700 Kilometern. Die fährt man nicht mal „eben so", um ein Wochenende zum Angeln zu fahren. Hmmm, obwohl..., warum eigentlich nicht? Wenn ich noch einen freien Tag dranhänge, würde dies drei Nächte angeln mit Christian und Oli bedeuten.

Zwischen Abitur und Frühjahrskarpfen

Eine tolle Schuppidame konnte den Boilies nicht widerstehen

Eiskalter Wind, kahle Bäume, Regen, kühle Wassertemperaturen, Schlamm und Fische, die ganz sicher noch nicht ans Fressen denken. Was lockt bei solchen Bedingungen einen Angler nur ans Wasser? Es war Anfang März und ich steckte bis zum Hals voll mit Lernstoff für die Schule. Mir wurde beim Anblick meiner Schulordner immer ganz schwindelig und umso mehr ich lernte, desto mehr hatte ich das Gefühl nichts zu wissen...

31. April

31. April Nachdem die letzten Tage vergingen und sich die Fische am Altarm nicht mehr zeigendem, kehrte ich an ein Gewässer meiner Jugend zurück. Hier begann alles, meine Leidenschaft für das Fischen, meine ersten Dicken Fische! Ich war glaub 12 oder 13 Jahre alt als ich den ersten 6 Pfünder Spiegler hier in meinen Armen hielt. Dieser war der erste der sich mal von den kleinen Satzkarpfen abhob und echt einen Kampf lieferte. Jetzt nach 17 Jahren stehe ich als wieder hier und es brechen die Erinnerungen über mich hinein.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Oder doch nur Zufall?

 Zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Oder doch nur Zufall? Dachte ich mir als ich mit krummer Rute im Boot saß. Keine zehn Minuten zuvor lief doch das Lied, welches Karpfenangler am liebsten hören: Die Sinfonie des Bissanzeigers... Um es kurz zu machen: Erster Biss, erster Fisch am neuen Gewässer und gleich ein herrlicher Schuppi. Alles lief perfekt, so macht das Karpfenangeln Spaß! Zwei Wochen später kehrte ich erneut an den Ort des Geschehens zurück und ich wendete wieder die gleiche Taktik wie zuvor an...

Ein Friese am großen Fluss

Ein schöner Schuppenkarpfen als Lohn für alle Mühen Jeder kennt das schöne Friesland aus der Fernsehwerbung, denn es kommt ja ein schönes leckeres Blondes aus unserer Region! Leider gibt es bei uns nur Entwässerungsgräben und Seen. Aber ich wollte unbedingt einmal an einem sagenumwobenen Fluss Fischen. Vor einem Jahr sollte es dann endlich so weit sein, ich wollte an einem bekannten Fluss im Süden Deutschlands fischen, doch dieses Vorhaben musste wegen Hochwasser leider abgesagt werden.

Rolling for a Regine

Ein gieriger Fisch 23 Kilogramm und mein bester Regine Regine, so werden in Italien die Schuppenkarpfen genannt und Italien war mein Ziel. Als ich vier Monate lang am Cassien fischte, hatte ich einige Italiener getroffen und alle sprachen insbesondere von einem See: Dem Lago di Pusiano. Er wurde mir als großartiges Gewässer von rund 500 Hektar mit einem ausgezeichneten Karpfenbestand beschrieben, von denen der Grossteil – wie in Italien üblich – Schuppenkarpfen waren.

Futter frei? - Gedanken zum Karpfenangeln

Futter frei? - Gedanken zum Karpfenangeln Futter ist das ganze Jahr über ein wichtiger Faktor beim Angeln. Jetzt wo die Saison wieder so richtig beginnt, ist der Boilievorrat frisch aufgefüllt. Stellt sich die Frage was und wie viel im Moment angebracht ist. Wenn ich füttere, dann achte ich auf Konstanz. Hier mal ein wenig und dort mal ein Bisschen halte ich für eine Strategie, bei der man sich das eingesetzte Futter lieber sparen kann.

Ab in die Ecke!

Ab in die Ecke Ende August war es endlich wieder so weit: Ab ins Land der tausend Seen, nach Mecklenburg-Vorpommern. Wie immer trafen wir uns um vier Uhr vor dem Finanzamt in meiner Heimatstadt. Noch ein kurzer Smalltalk und los ging die Reise nach Mecklenburg. Nach einer fünfstündigen Fahrt kamen wir an unserem auserkorenen See an.

Viel Wasser und wenig Fisch

Viel Wasser und wenig Fisch Ist es Freitag oder Sonntag? Oder welchen Tag haben wir jetzt? Das war der erste Gedanke, der mir durch meinen Kopf ging als ich meine Augen öffnete und meinem Wecker einen Schlag auf seinen Deckel gab. Ha, es war Samstag! Es war soweit - endlich Urlaub! Na ja, wie man es nimmt: Ich hatte fünf Tage frei, davon ein Feiertag und ein Samstag und ein Sonntag. Aber egal, raus aus dem Bett, schnell noch duschen, die Lebensmittel in die Kühlbox und dann ab an den See.

Risikofaktor - Gedanken zum Karpfenangeln

Was wenn man damit reagieren muss Unser Hobby verinnerlicht viele Aspekt, die es zu beleuchten lohnt. Diese für die Kolumne zu finden fällt mir nicht immer leicht und meist kommen die Einfälle spontan. Wie neulich, als ich zwischen den Trümmern zweier Autos auf den Rettungswagen wartete.

Im Februar

Trotz Randeis konnten wir einen Fisch fangen - Auch wenn wir ihn zunächst nicht bemerkten Es ist Anfang Februar und die letzte Session ist schon knapp zwei Monate her, der Drang war dementsprechend hoch und wir mussten schnellstmöglich wieder ans Wasser. Anfang des Jahres war das Carpmeeting in Cottbus. Nach dem schönem Beisammensein, ein paar Gesprächen und dem Erlebnisaustausch machten wir uns wieder auf den Heimweg und planten nach unserer Winterpause die für mich erste Session des Jahres...

Shortsessions, doch wozu?

Eine schöne Belohnung für viele Stunden am Wasser Wenn man nur ein paar Stunden Zeit hat um den Fischen auf die Schliche zu kommen, ist es wichtig ihre Standorte ausfindig zu machen, attraktives Futter zu verwenden und flexibel zu sein. So, oder zumindest ziemlich ähnlich beginnt eine Vielzahl an Artikeln. Es wird über diese neue „Methode" berichtet als ob sie komplett konträr und zugleich so komplex wäre, dass man als „normaler" Karpfenangler nicht ohne weiteres diese Kunst des Fischens betreiben kann.

Stay Different

Stay Different „Stay different"! Eine Phrase, die sich in der Karpfenliteratur großer Beliebtheit erfreut. Wer sich mit seinen Methoden von den Angelkollegen abhebt und zu untypischen Mitteln greift, würde seine Chancen verbessern, liest und hört man immer wieder. Doch stimmt das wirklich, ist das immer der Fall? Dem will ich im Folgenden anhand einiger Beispiel auf den Grund gehen.

Sehen heißt fangen

Brille und Lotblei -  Zwei kleine aber sehr wichtige Helfer Ich sitze auf dem Steg, sauge mit dem ganzen Körper jeden Sonnenstrahl auf und kühle meine Füße im Wasser. Es ist Mitte Mai, erst jetzt komme ich raus. So sehr ich das Sein am Wasser liebe – dort zu sein ist nicht mehr so selbstverständlich wie einst in der Jugend. Zugleich genieße ich heute jeden Augenblick am See intensiver, je länger ich nicht draußen gewesen bin.

Karl-Heinz Afflerbach im Interview

Die Labels auf den Verpackungen sind Pflicht und müssen die Registriernummer enthalten Nachdem zahlreiche Boiliehersteller auf der CarpExpo 2013 in Berlin kontrolliert wurden (wir berichteten),  haben wir Karl-Heinz Afflerbach von der Firma "Progressive Baiting" um eine Stellungnahme zum Thema gebeten...