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Name: Jan Simon Saamen
Alter: 22 Jahre |
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Müde sitze ich zu Hause. Es ist früher
Morgen und ich bin gerade vom Angeln zurück.
Vor mir steht ein leckeres Frühstück
und im Nebenraum räkelt sich meine Freundin,
nur um sich an diesem Sonntagmorgen noch einmal
umzudrehen. In meiner Hand knistert die Zeitung
vom Vortag, ich war nicht dazu gekommen sie zu
lesen.
Durch das geöffnete Fenster dringen Laute
des beginnenden Tages herein. Ab und zu hört
man ein Auto, hier und da bellt mal ein Hund.
Es ist noch nicht ganz hell, der Tag bekommt erst
noch Farbe, da höre ich es. Leise stehe ich
auf und öffne die Balkontür um den Klang
deutlicher zu hören. Diese Abfolge harmonischer
Töne, unterbrochen von einem Trillern. Er
ist es, mein ganz persönlicher Frühlingsbote.
In der Hecke gegenüber sitzt eine Schwarzdrossel
und lässt ihr Lied erklingen. Jetzt ist der
Winter vorbei, jetzt kann es nicht mehr lange
dauern bis die Natur wieder erwacht. Die kahlen
Bäume füllen sich erst mit Knospen,
dann mit Blättern. Gerade aus dem Süden
Frankreichs zurück, kenne ich sie schon,
die grünen Bäume. Vielmehr noch habe
ich blühende Bäume gesehen, Kirschen,
Mimosen und dergleichen mehr. Hier ist noch alles
kahl, regiert der alte Greis der Kälte.
Jetzt jedoch beginnt der Kampf, ich weiß
dass die Tage wieder länger werden, bald
steht die Sonne wieder in dem Winkel, den ihre
Strahlen benötigen um uns zu wärmen.
Das sind die Tage auf die ich mich freue, sie
bringen Kraft mit sich. Aus ihnen erwächst
der Elan, den ich jetzt noch nicht so stark spüre.
Das Fischen war bisher eine Kopfsache. Ich musste
mich zwingen hinaus in die Kälte zu gehen.
Die Momente sind einzigartig beim Winterangeln,
aber der Elan ist ein anderer. Im Frühjahr
beginnt es einfach zu werden. Die Lust ist größer
und bleibt auch dann noch, wenn man draußen
angekommen ist und besteht nicht nur im Warmen,
auf der Couch.
Jetzt wird das Angeln gemütlich, fast ein
Selbstläufer. Nicht nur das ich aktiver bin,
die Fische sind es auch. Ich als homoiothermes
Wesen habe eh gut lachen. Ich bleibe aktiv, egal
was meine Umgebungstemperatur so treibt. Wird
es kalt, verbrennt mein Körper Energiereserven
um mich auf einer konstanten Temperatur zu halten.
Ich kann herumflitzen wie ich lustig bin und kaufe
dann später die Grundlagen für meine
Energie, also Nahrung, im Supermarkt einfach nach.
Den Jungs unter Wasser geht es da wohl nicht
so dolle. Als poikilotherme und ektotherme Wesen
sind sie an Wassertemperaturen gebunden. Sie stehen
irgendwo an Stellen, wo der Energieverbrauch gering
ist, denn die Kraft um Nahrungsquellen aufzusuchen
ist begrenzt. Hier geht es ums überleben.
Klar, so ein Futterplatz, direkt an der „Holding
Area“ ist da eine gute Alternative, aber
diese Stellen muss ich als kleiner, dummer Angler
erst einmal finden.
Da kommt mir der Frühling gerade recht.
Wenn sich das Wasser erwärmt, setzen die
Karpfen noch so richtig zum großen Fressen
an. Sie ziehen umher und es wird geschlemmt was
das Zeug hält, schließlich steht mit
wärmer werdendem Wasser auch das Liebesspiel,
also der Arterhalt, was gleichbedeutend ist mit
Lebenssinn, an.
Will ich mich diesem Vergnügen hingeben,
ist auch das nicht ohne Grund vorher oft mit leckerem
Essen verbunden, aber ich muss dabei nicht auf
das Wetter oder ähnliches achten. Zum Glück.
Die Cipros haben es da schwerer und daher kommt
so ein warmer Frühlingstag gerade recht.
Wir Angler sprechen ja viel vom goldenen Herbst.
Ich glaube, das Frühjahr ist mindestens genauso
effektiv, eher effektiver, allerdings ist die
Zeitspanne kürzer und somit für viele
nicht nutzbar.
Jetzt starten auch die richtig Dicken wahre Fressorgien
und voll mit Laich machen sich die alten Muttis
auf dem Foto und in der Wiegeschlinge besonders
gut. Was mich besonders freut ist, dass die Tierchen
zudem noch sehr ansehnlich sind. In der starken
Fressphase nach dem Laichen, wenn sie ihre Akkus
wieder aufladen müssen und alles wegmampfen,
was Ihnen so vor das Maul kommt, sehen sie leider
nicht mehr so schön aus. Schrammen am ganzen
Körper, ausgefranste Flossen, fehlende Schuppen
und ausgemergelte Flanken zeugen von dem nicht
ganz so friedfertigen Laichprozess.
Hier werden keine Kompromisse gemacht, sondern
da geht man in die Vollen. Jeder mit jedem, alle
mittendrin, viel Gewühle und Durchmischung.
Der Genpool soll ja möglichst groß
sein. Wer hier zimperlich ist muss davon ausgehen,
dass sich nicht seine Gene weiter tragen, sondern
die, die sich mitten ins Getümmel werfen.
Also wird gedrängelt, gestoßen und
geschlagen - hier ist erlaubt, was nutzt. Die
Jungs stehen voll auf wilde SM Orgien und sehen
danach auch dementsprechend aus. So mancher Fisch
fühlte sich da auf dem Arm an, wie ein nasser
Sack. Kraftlos und ohne wilden Kampf seinem Schicksal
ergeben.
Nein, nein. Da sind mir die Fische aus dem zeitigen
Frühjahr schon lieber. Vollgefressen, kugelrund
und noch makellos. Über die Parasiten aus
der Winterzeit sieht man da gerne hinweg und zupft
auch die ein, oder andere Karpfenlaus vom Körper
der kleinen Stinker. Jetzt fressen sie wie wild
und sehen wirklich schön aus, machen auf
dem Foto etwas her.
Deshalb liebe ich den Frühlingsbeginn, wenn
sich die Temperaturen im Wasser beginnen in die
richtige Richtung zu bewegen. Jetzt will ich los,
muss ich raus. Ich lausche der Drossel und weiß
- jetzt ist all das nicht mehr weit.
Frohe Ostern und ein erfolgreiches Frühjahr
Euch allen…
Es sind (ist) 9 Artikel verfügbar.
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"Carp-Kolumne Nr.18: Wasservögel - Gedanken zum Karpfenangeln" von Jan Simon Saamenl (04/07) :: CARP.DE :: BERICHTE Langsam schaukelt der Hanger von rechts nach links, die Diode leuchtet noch. Wieder steigt er ruckartig an, der Micron gibt seinen Senf dazu. Vorsichtig stelle ich meinen Becher Wein (in der Edelstahltasse besonders stilecht) neben mir ins hohe Gras. Langsam, als könnte ich den Zauber des Moments zerstören erhebe ich mich, gehe zu den Ruten und schlage an. An diesem Gewässer einen Fisch zu fangen ist für mich etwas besonderes, etwas seltenes. Nun ist die Rute krumm, deutlich verspüre ich die Schläge... |
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"Carp-Kolumne Nr.20: Karpfenanglerfeminismus" von Jan Simon Saamen (06/07) :: CARP.DE :: BERICHTE Wieder einmal stehe ich im Angeladen „bei mir um die Ecke“, meine Augen schweifen durch die Räumlichkeiten, betrachten Wände an denen grün dominiert und die stillschweigend die immensen Lasten ertragen. Was es so alles gibt... Durch die Rutenwälder mit Edelstahlgriffen erblicke ich Wurfrohre, Kellen, Schlagschnüre (sagen wir 25000m). Blei in jeder erdenklichen Form (die elektronische Waage steht natürlich daneben). Kleinteile soweit das Auge reicht. Schwindelig schaue ich mir die nächste Wand genauer an. Dort hängen sie, bilden DEN Trend. |
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"Carp-Kolumne Nr.19: Karpfenangler sind schon etwas besonderes! (05/07) :: CARP.DE :: BERICHTE Karpfenangler sind schon etwas Besonderes. In jeder Hinsicht, glauben sie mir. Wir schaffen es die größten Fische zu fangen, machen uns die absolut genialsten Gedanken zum Fang unserer Lieblinge, beobachten sie sogar unter Wasser und zeichnen dies auf Band auf. Wir beschäftigen uns viel mit unserem Hobby, schreiben darüber, lesen viel, oder schauen uns zumindest bunte Bildchen an. Wir belächeln inzwischen den Aal-Opi von nebenan, der uns früher immer mal wieder einen geräucherten Fisch schenkte und immer eine nette Geschichte wusste, der aber niemanden gestört hat. |
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"Carp-Kolumne Nr.22: Erfolge, oder so…" von Jan Simon Saamen (08/07) :: CARP.DE :: BERICHTE Wieder und wieder betrachte ich das Bild von Markus Pelzer. Im Hintergrund das zartgrüne Schilf, das Wasser bis zu den Knien, den Blick auf den riesigen Schuppenkarpfen gerichtet. Mary. Was für ein gigantischer Fisch, was für ein schönes Bild. Mir fällt Lampes ein, wie er mit einem überdimensional großen Fisch in die Kamera lacht. Und plötzlich purzelt alles in meinem Kopf wild durcheinander. Große Namen machen sich breit, nicht nur die der Fänger, aber auch die. Egal welche Zeitschrift ich in die Finger bekomme, überall sind sie und strecken (manche mehr, manche weniger) dicke alte Recken in die Kamera. |
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"Carp-Kolumne Nr.24: Zielfische" von Jan Simon Saamen (10/07) :: CARP.DE :: BERICHTE Inzwischen ist es Mitte Oktober. Oktober. Der Herbst ist eingeläutet, eigentlich schon in vollem Gange. Das Wasser wird zunehmend kälter, abends steht dünner Nebel über dem Wasser, es wird wieder früh dunkel. Um halb acht verschwindet es, das Tageslicht. Jetzt ist die Zeit für den einen, für den Dicken. Jetzt? Oder war sie schon? Ein langes Jahr liegt hinter uns, hinter mir. Viele Nächte am Wasser, vielleicht Tage. Viele aufregende Stunden. Viel Zeit haben wir investiert. |
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"Carp-Kolumne Nr.25: Winter" von Jan Simon Saamen (11/07) :: CARP.DE :: BERICHTE Alles wie immer denke ich, als ich gestern die Haustür öffne und zum Auto gehe. Obwohl… hua, lausig kalt ist es geworden, das hatte ich fast vergessen. Ich gehe noch mal rein und hole meine Winterjacke. Ja, die Winterjacke, denn genau der holt uns ein. So richtig habe ich es nicht wahr haben wollen. Ich möchte eigentlich viel lieber noch ein bisschen Herbst haben, also wärmeres Wasser, bunte Blätter, die morgens auf meiner Überdecke liegen und Ruten, deren Griff noch nicht von Rauhreif überzogen ist, wenn ich des nachts drillen will. |
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"Carp-Kolumne Nr.26: Durststrecken?" von Jan Simon Saamen (12/07) :: CARP.DE :: BERICHTE Umgeben von meinen neuen vier Wänden sitze ich an meinem Schreibtisch und überlege mir, was Thema der Dezember Kolumne sein soll. Der erste Ansatz ging daneben und das Thema ist dahin, ich will es zu einem Artikel ausbauen, hat es doch nicht Kolumnencharakter. Objektiv betrachtet sitzt also ein Lehramtsstudent am Schreibtisch, findet keinen klaren Gedanken und kann sich nicht konzentrieren. Subjektiv gesehen wäre ihm jetzt sogar das wohlvertraute "CHHRTKLACK" eines Mofaständers willkommen, welches im Ruhrpottalltag stets Vorzeichen kommunikationswütiger Rentner ist. |
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"Carp-Kolumne Nr.23: Traumsession" von Jan Simon Saamen (09/07) :: CARP.DE :: BERICHTE Gemütlich, so eine Liege. Ich drehe mich um, richte den Blick auf die Nebelschwaden die über das Wasser treiben. Ein kalter Morgen, bald wird die Sonne erwachen und alles in ein rotgoldenes Licht tauchen. Ich wühle mich tiefer in meinen Schlafsack, fühle mich rundum wohl und genieße die Wärme. Langsam schweifen meine Gedanken ab, die Augen schließen sich wie von selber und ich döse in die Traumwelt zurück. |
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Es sind (ist) 12 Artikel verfügbar.
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"Carp-Kolumne Nr.30: Frühlingsbeginn" von Jan Simon Saamen (04/08) :: CARP.DE :: BERICHTE Ich finde es immer wieder interessant zu hören was für Dinge bei unserem Hobby von Bedeutung sind. Rigs, Schnüre, Ruten, Rollen und der Dinge mehr. All diese Utensilien werden an einem Kriterium gemessen, nämlich der Qualität. Robust muss es sein, übergebürlich robust. Haken müssen auch dem Schlachter genügen, Ruten testet man in Hochsprungstrainingshallen und man munkelt, dass so mancher seine Knoten prüft, indem er den Haken in die Zimmerwand rammt und mit der Schnur in der Hand aus dem Fenster springt. |
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"Carp-Kolumne Nr.28: Reisen" von Jan Simon Saamen (02/08) :: CARP.DE :: BERICHTE Grübelnd sitze ich vor meiner Liste, hake ab, schreibe hinzu, ergänze, streiche weg. In mir kribbelt es. So richtig schlafen kann ich nicht. Vor Aufregung und weil die Glückshormone sprudeln. Morgen soll es losgehen. Morgen. Dabei ist noch so viel zu tun… Die letzten Tage habe ich gearbeitet. Tagsüber Messe, abends die wenige Zeit meiner Freundin gewidmet. Zwischendurch dann die Gespräche. Wo fahren wir hin, was machen wir, wie ist das Wetter, was brauchen wir? |
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"Carp-Kolumne Nr.33: " von Jan Simon Saamen (07/08) :: CARP.DE :: BERICHTE Manche Tage im Leben sind doch einfach verschenkt. In den letzten Tagen denke ich genau das von jedem dieser Tage und bin zunehmend frustriert. Ich sitze an meinem Schreibtisch und erledige Dinge für die Uni. Dinge? Ich fasse Texte zusammen, recherchiere für Projekte und schreibe Ausarbeitungen. Irgendwann morgens fange ich an und jetzt um 22:00 ist noch kein Ende in Sicht. Betrachte ich die letzten Stunden habe ich mehr am Schreibtisch gesessen als mir lieb ist und weniger geschafft als ich vorhatte. |
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"Carp-Kolumne Nr.32: Fotos" von Jan Simon Saamen (06/08) :: CARP.DE :: BERICHTE Was bedeuten sie uns? Sind es nur Abbildungen? Fixierte Situationen? Was will der Fotograph, wenn er einstellt, fokussiert und abdrückt? Der Stil eines Bildes, was in den Focus gerückt wird, die Intention der Bilder. Mich interessiert nicht allein der Background eines Bildes, auch die schlichte Technik, also z.B. Perspektive und Bildausschnitt finde ich interessant. Vielleicht nicht immer bewusst gewählt, aber interessant. |
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"Carp-Kolumne Nr.31: Ruhrpottkultur" von Jan Simon Saamen (05/08) :: CARP.DE :: BERICHTE So langsam verschwinden sie wieder in den Schränken, die dicken Schlafsäcke, die Fleecejacken und die wärmenden Mützen. Die eine, oder andere Nacht ist zwar immer noch recht frisch, aber von Kälte wird wohl niemand mehr sprechen. Sicher, die Jungs in Süddeutschland protzen immer noch mit ein paar Nachtfrösten, aber hier bei mir im Ruhrpott greift der Klimawandel schon ganz vorzüglich. |
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"Carp-Kolumne Nr.34: " von Jan Simon Saamen (08/08) :: CARP.DE :: BERICHTE Langsam, ganz langsam gewinnt der Tag die Überhand über die Nacht. Das Dunkel ist durchsetzt von einem schmutzigen grau, schlägt in Farbe um. Blautöne dominieren bald das Bild und schaffen die mir so vertraute Morgenatmosphäre. Bald wird sie aufgehen, die Sonne und dem Tag zu seinem Rhythmus verhelfen. Die Zeit ist heute mal nicht wichtig, meine Armbanduhr liegt daheim. Soll sie doch wer anders ablesen. Ich habe frei. |
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"Carp-Kolumne Nr.29: Frühlingsbeginn" von Jan Simon Saamen (03/08) :: CARP.DE :: BERICHTE Müde sitze ich zu Hause. Es ist früher Morgen und ich bin gerade vom Angeln zurück. Vor mir steht ein leckeres Frühstück und im Nebenraum räkelt sich meine Freundin, nur um sich an diesem Sonntagmorgen noch einmal umzudrehen. In meiner Hand knistert die Zeitung vom Vortag, ich war nicht dazu gekommen sie zu lesen. Durch das geöffnete Fenster dringen Laute des beginnenden Tages herein. Ab und zu hört man ein Auto, hier und da bellt mal ein Hund. Es ist noch nicht ganz hell, der Tag bekommt erst noch Farbe, da höre ich es. Leise stehe ich auf und öffne die Balkontür um den Klang deutlicher zu hören. Diese Abfolge harmonischer Töne, unterbrochen von einem Trillern. Er ist es, mein ganz persönlicher Frühlingsbote. |
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"Carp-Kolumne Nr.38: Träumereien" von Jan Simon Saamen (12/08) :: CARP.DE :: BERICHTE Winter. Ganz definitiv hat er das Regime übernommen. Kälte hat sich über unser Land gelegt und hält alles fest im Griff. Morgens findet man Eis auf jedem Auto, Gras und Boden sind ebenfalls eingefroren. Über unsere Gewässer hat sich die Winterruhe gelegt. Der See liegt da, wie tot. Keine Wellen lassen auf die Karpfen schließen, die ich noch vor ein paar Wochen beobachten konnte, keine Bläschen erkennen, das doch noch Leben im Teich ist. |
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"Carp-Kolumne Nr.35: Alles hat seine Grenzen" von Jan Simon Saamen (08/08) :: CARP.DE :: BERICHTE Karpfenangeln. Das Karpfenangeln und seine Szene haben sich innerhalb der letzten Jahre verändert. Wurde dieses spezialisierte Fischen früher nur von einigen wenigen betrieben, so kann man heute beobachten, dass so mancher das Angeln mit der Spezialisierung auf Karpfen beginnt. Karpfenangeln wird heute von einer recht breiten Masse betrieben, nicht mehr von einer handvoll Verrückter. Es ist populär und angesagt, vielleicht so etwas wie eine Mode und genau dadurch hat sich vieles verändert. |
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