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Der letzte Karpfenfang ist nun schon bald wieder
drei Monate her. Und das Wetter in diesem Winter
ist nicht gerade einladend, denn das Gewässer
fiert immer wieder zu. Also fahr ich zum nächst
größeren See, immer in der Hoffnung,
dass dort irgendwo noch eine kleine Stelle frei
ist. Ich will doch nur den Wunderköder hinein
halten um doch noch den einen großen zu
kriegen. Aber, …wieder nichts. Verdammt!
Da kann man doch zur „Wildsau“ werden!
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| Müll
bestimmt das Szenario an diesem See |
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Naja, ich tröste mich damit, dass der Winter
auch bald vorbei sein wird und dann der Frühling
endlich wieder Einzug hält. Das Gras beginnt
von neuen zu sprießen, die Vögel kommen
allmählich aus ihren Winterquatieren zurück
und das Wasser beginnt wärmer zu werden…
und dann wird endlich wieder ein Karpfen in meinen
Kescher gleiten.
Und kaum ist es ein wenig wärmer schleicht
auch schon der „normale Angler“ um
den See. Doch diese Sorte Angler wirft auch ein
schlechtes Bild auf uns.
Ich will an dieser Stelle aber auch betonen
das es nicht nur der „normale Angler“,
ist aber man kann doch von den ganzen Packungen
Maden und Würmern davon ausgehen das der
Carphunter dies im normal Fall nicht benutzt.
Allerdings gibt es auch Spezialisten unter uns
die schon mal nach einem mehrwöchigen Trip
vom Wasser fahren ohne ihren Müll mitzunehmen.
Es gibt auch Carphunter die keinen Spaten oder
ähnliches haben die Schei…… dir
dann deinen, bzw. ihren, Angelplatz richtig zu.
Alles schon erlebt und dann denkt man das muss
schon das Maß der Dinge gewesen sein und
dann kommt es doch wieder Dicke. Das sind keine
Naturliebhaber wie sie immer behaupten, sondern,
entschuldigt den Ausdruck, „Dreckschweine“.
Ihr kennt das doch auch, man kommt zum See freut
sich aufs Wochenende oder den langersehnten Angeltrip
und was findet man vor? Einen Haufen Müll.
Wenn man einen Angler mal drauf anspricht dann
heißt es immer „das war ich nicht,
das war schon“. Komisch niemand war es gewesen.
Der Müll kam anscheinend von alleine. Wahrscheinlich
weil es dem Müll daheim so langweilig in
der stinkenden Mülltonne war und er einfach
mal raus in die schöne Natur wollte. So passiert
es uns beinahe täglich. Doch was können
wir tun?
Einige sind der Meinung, dass die Verpackungsindustrie
mal ein paar umweltschonende Verpackungen entwickeln
sollte. Doch das löst ja nicht das Problem,
denn dann wird noch mehr Müll hinterlassen.
Das wäre zu viel des Guten. Man sollte einfach
mal den Verstand einschalten und den Müll
zu Hause entsorgen. So manchen Angler den man
Inflagrantie erwischt hat, fragte man auch, ob
er denn zu Hause in den heiligen vier Wänden
den Unrat hinters Sofa schmeißt?
Die meisten sind dann eigentlich schon sehr
einsichtig und nehmen Ihren Dreck dann auch mit,
aber es ist auch schon mit Gewalt gedroht worden.
Warum ich das alles schreibe? Weil es mich einfach
nervt. Immer wieder ans Wasser zu kommen nur um
feststellen zu müssen, dass mein Vorgänger
schon wieder seinen Müll da gelassen hat,
um ihn dann selbst nach einigen Minuten Reinigung
des Platzes auch noch selbst mitnehmen zu dürfen.
Ja Leute, so steht es in den meisten Satzungen.
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| Getreu
dem Motto "Im Gebüsch sieht
es keiner!" |
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Man sollte nicht nur die Angler auf ihre gültigen
oder vorhandenen Angelkarten kontrollieren sondern
auch mal auf ihre Sauberkeit am Angelplatz. Klingt
komisch, ist aber so. In unseren Angelverein müssen
wir immer raus zum „See putz“. Ja,
da dürfen wir dann auch noch den Müll
wieder einsammeln. Und die Krönung ist, wenn
man nicht zum Arbeitseinsatz erscheint, muss man
noch Geld bezahlen. Das heißt, entweder
ich sammle selbst den Müll ein und entsorge
ihn auf meine Kosten oder ich bezahle ihn für
den Arbeitseinsatz.
Vielleicht bin ich nicht der Einzige dem es
so geht. Letztens bin ich am Rhein entlang gelaufen
und habe dort ein Schiff beobachtet das seinen
Müll im Rhein entsorgte. Na warte, dachte
ich mir. Die Nummer und den Namen des Schiffes
vermerkt und beim Wasserschutzamt angerufen. Da
sagte der am anderen Ende sitzende Mann mit völligem
Desinteresse, „Wir kümmern uns“.
Ich meine ich hätte nicht erwartet das er
gleich los stürmt und den Täter Dingfest
macht, aber er klang auch nicht so als ob er Lust
hätte eine Anzeige zu schalten.
Die Sache ist wohl als Bagatellschaden abgegolten
worden. Da sieht man mal, auch die Bürokratie
fördert noch die „Vermüllung“.
Ich hoffe das ih durch dieses Thema einige zum
Nachdenken anregen konnte. Man sollte auch der
Jugend ein Vorbild sein, die lernen nämlich
auch nur von den „Erwachsenen“.
Also dann, immer gute Fänge in der neuen
Saison.
René Hipke
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