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carp.de | Berichte
Ausgabe 133 | 16. Februar 2010
GEWÄSSERBERICHTE

Pyrenäenkarpfen - Lac de Montbel
Von Thomas und Thorsten Rosenbaum / Januar 2010

 

Während die Fischerei an den international bekannten und stark beangelten französischen Gewässern immer mehr durch Verbote erschwert wird, werden an bisher eher unbekannten Gewässern neue Nachtangelzonen eingerichtet oder sogar ganze Seen für die nächtliche Fischerei freigegeben. Aus diesen Gründen fingen wir vor ein paar Jahren an, Informationen zu den zahlreichen, weniger bekannten Stauseen zu sammeln. Das Internet leistet dabei gute Dienste und doch ist dies eine schwierige und vor allem zeitintensive Angelegenheit. Irgendwann stießen wir dabei auf einen See, der einen besonders viel versprechenden Eindruck machte: Der Lac de Montbel.

Ein Blick auf die vielen Wurzeln des Montbel

Dieses Gewässer im südfranzösischen Departement Ariege ist ein je nach Wasserstand zwischen 300 und 600 Hektar großer, noch relativ junger Stausee. Die Staumauer wurde 1985 fertig gestellt. Er liegt am Fuße der Pyrenäen auf 400 Meter Höhe, eingebettet in eine wunderschöne bergige Landschaft und ist hauptsächlich von wildem Mischwald, bestehend aus Eichen und Kiefern, umgeben. Durch die Inseln, deren Anzahl je nach Wasserstand variiert, die vielen Landzungen und tiefen Buchten erscheint der See auf den ersten Blick kleiner, als er eigentlich ist und es ist nicht so leicht, einen Überblick zu bekommen. Gleichzeitig ergeben sich durch die verwinkelte Form sehr viele interessante Angelstellen, was die Platzwahl am Anfang nicht gerade erleichtert.

Neben der Staumauer gibt es eine Reihe weiterer Dämme, welche den See begrenzen und von denen aus nicht gefischt werden darf. Ansonsten sind das gesamte Seeufer und die Inseln zum Angeln – auch zum Nachtangeln – freigegeben! Einer der Dämme teilt den See in den oberen, kleineren Teil, dessen Wasserstand auf einem konstanten Niveau gehalten wird und den unteren, größeren Teil mit variablem Wasserstand.

Genau genommen handelt es sich also um zwei komplett voneinander getrennte Seen. In beiden gibt es große Karpfen, wobei der Seerekord ein 26 kg schwerer Spiegler ist, der 2003 von einem Engländer im kleinen Teil gefangen wurde. Trotzdem beschränken sich unsere Erfahrungen im Wesentlichen auf den in unseren Augen interessanteren, größeren Seeteil.

Die maximale Tiefe beträgt hier um die 30 Meter, der Durchschnitt liegt je nach Jahreszeit etwa zwischen 10 und 20 Metern. Durch das aus den Pyrenäen einlaufende kalte Schmelzwasser wird der See im Frühjahr komplett gefüllt, was die Fischerei zu dieser Jahreszeit erschwert. Im Laufe des Jahres nimmt der Wasserstand dann kontinuierlich ab und erreicht im Spätherbst sein Minimum. Dieser regelmäßige Austausch des Wassers sorgt für eine sehr gute Wasserqualität, auch wenn die Sichttiefe durch aufgewirbelten Sand meist nicht sehr hoch ist. In der Nähe der Staumauer befinden sich sogar Netzgehege im See, in denen Forellen gezüchtet werden.

Einer der vielen Schuppenkarpfen

Die Ufer fallen meist langsam ab, es gibt aber auch einige steile Kanten und Plateaus, sowie versunkene Strassen. Der Grund ist ansonsten meist sandig bis schlammig mit vereinzelten Steinen und großen Teichmuscheln. Kraut haben wir so gut wie gar nicht gesehen, was wahrscheinlich auf die extremen Wasserstandsschwankungen zurückzuführen ist. Bei der Flutung des bewaldeten Tals wurden jedoch sehr viele Baumstümpfe, und sogar ganze Bäume und Sträucher stehen gelassen, die heute Flusskrebsen als Unterschlupf dienen und für Angler zu einem ernsten Problem werden können.

Der erste Trip
Durch die vielversprechenden Informationen und Bilder aus dem Internet angestachelt, wären wir am liebsten gleich losgefahren. Doch wir wollten nichts überstürzen und zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt am See sein. Und so planten wir unseren ersten Montbel- Trip im September 2005. Die Hitze des südfranzösischen Hochsommers sollte bis dahin etwas abgeklungen sein, wodurch wir uns gute Fangchancen erhofften. Zweieinhalb Wochen sollten reichen, um uns ein gutes Bild vom See zu machen. Sicherheitshalber hatten wir uns verschiedene Ausweichgewässer in der Umgebung ausgesucht. Um auf alle Bedingungen vorbereitet zu sein, nahmen wir drei verschiedene Köder mit auf die Reise: Selbstgerollte Fischboilies, süße Birdfoodboilies sowie einen Sack Tigernüsse.

Nach 13 Stunden Fahrt hatten wir 1.300 km mehr auf dem Tacho und standen gegen Mitternacht endlich am Ufer des Sees. Es war schwülwarm, der Himmel wolkenlos und man konnte unglaublich viele Sterne sehen, nur vom See war aufgrund der absoluten Dunkelheit nicht viel zu erkennen. Der Wasserstand schien ziemlich niedrig zu sein, da sich zwischen festem Ufer und Wasser ein etwa 30 Meter breiter Streifen aus getrocknetem Schlamm befand, der von zahlreichen Baumstümpfen übersäht war. Im Lichtkegel der Taschenlampe konnten wir ein paar Krebse im Flachwasser ausmachen. Trotz der Müdigkeit waren wir viel zu aufgeregt, um uns sofort schlafen zu legen und so saßen wir noch eine Zeit lang am Ufer und malten uns aus, was uns wohl in den nächsten 20 Tagen hier erwarten würde…

Von der aufgehenden Sonne geweckt, gingen wir zunächst ein Stück am Ufer entlang und verschafften uns einen ersten Eindruck vom See. Motiviert von der Schönheit der Umgebung packten wir die Zelte ein und machten uns auf den Weg, die Angelkarten zu kaufen. Diese gibt es in einem Angelladen im nahe gelegenen Dorf Laroque des Olmes. Wieder am See angekommen, begannen wir mit dem Beladen der Boote, da wir auf einer der Inseln aufbauen wollten, um absolut ungestört fischen zu können. Dabei verschlechterte sich das Wetter zunehmend und als wir in See stachen, fing es auch schon an zu regnen.

Thomas mit einem schweren Spiegler von 19kg

Da weit und breit kein anderer Angler zu sehen war, hatten wir freie Auswahl, was unsere Angelstelle anging. Wir entschieden uns schließlich für einen Platz auf der größten Insel des Sees. Dabei achteten wir darauf, eine Stelle mit möglichst wenigen Baumstümpfen am Ufer zu erwischen, da wir davon ausgingen, dass dort auch unter Wasser wenige Hindernisse zu erwarten waren. Trotzdem montierten wir sicherheitshalber Subfloat-Montagen in Kombination mit Safety Rigs und 30 Meter dicke monofile Schlagschnur, um möglichst wenig Ärger mit den Wurzeln zu bekommen.

Da es in der Zwischenzeit längst dunkel geworden war und sich aus dem leichten Regen ein schweres Gewitter entwickelt hatte, wurden die acht Fallen fürs Erste einfach auf unterschiedlichen Tiefen zwischen 3 und 15 Metern ausgelegt. Mittlerweile hatte sich das anfänglich feste Ufer in eine Schlammwüste verwandelt und jeder Schritt zehrte an den Kräften. Erschöpft fielen wir auf die Liegen und dass wir im Laufe der Nacht nicht von unseren Bissanzeigern geweckt wurden, störte uns erstmal nicht weiter.

Den folgenden Tag verbrachten wir damit, den Bereich um unsere Angelstelle genauer auszuloten. Für die kommende Nacht hatten wir dann sämtliche Ruten an Erfolg versprechenden Spots abgelegt. Da unsere Köder im Verlauf der ersten Nacht von Krebsen und Weißfischen attackiert worden waren, die uns zudem unsere geflochtenen Vorfächer extrem verknotet hatten, tauschten wir diese gegen Stiff Rigs aus und schützten unsere Hakenköder, indem wir sie in einem feinen Netz einpackten. Nach einem ausgiebigen Grillabend legten wir uns voller Erwartung schlafen.

Um 4:30 Uhr war es schließlich so weit: Ein kreischender Bissanzeiger kündigte den ersten Biss an Thorstens 13 Meter Rute in der Mitte des Sees an. Ohne Druck auszuüben folgten wir mit dem Boot der Schnur, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erstmal aus mehreren Wurzeln befreit werden musste, bis wir schließlich über dem Fisch waren. Daraufhin gab dieser noch einmal richtig Gas und wir waren beide zum Zerreißen gespannt, zu erfahren, was wir da am Haken hatten.

Thomas mit einem beschuppten Spiegler von 11kg

Der erste Fisch durfte auf keinen Fall verloren gehen! Einige bange Minuten später ließen seine Kräfte langsam nach und schließlich hatten wir einen dicken Spiegler im Netz! In unserer Euphorie schätzten wir den Fisch auf etwa 30 Pfund. Als der Zeiger der Waage dann bei 12,3 kg stehen blieb, tat dies unserer Freude keinen Abbruch. Der Anfang war gemacht und dieser Karpfen wurde gefeiert als wäre es ein neuer Personal Best gewesen!

Im Sonnenaufgang sorgte Petrus für brüderliche Gerechtigkeit und bescherte Thomas ebenfalls einen 12,3 kg schweren Spiegelkarpfen auf den in 13 Metern Tiefe ausgelegten Fischboilie. Nun hatten wir beide endgültig Blut geleckt und wollten es richtig wissen! Der nächste Biss kam kurze Zeit später auf die von Thomas in vier Metern Tiefe an einer kleinen Insel abgelegten Tigernüsse.

Der Fisch zog das Boot während des Drills quer über den See, blieb aber die ganze Zeit über tief am Grund, was auf einen Großen hoffen ließ. Eine nervenaufreibende Angelegenheit, bei all den Hindernissen da unten! Trotz aller Bemühungen, ihn vom Grund fern zu halten, kam plötzlich, was kommen musste: Er saß fest. Sch....! Ziehen schien nicht zu helfen, also als Nächstes einfach mal den Bügel öffnen und die Schnur locker lassen.

Doch auch das half nicht! Nachdem auch einige Versuche, den Fisch aus einem anderen Winkel aus dem Hindernis zu befreien, fehlschlugen, blieb keine andere Möglichkeit, als die Schlagschnur zu packen und von Hand daran zu reißen. Alles oder nichts... Mit einem Ruck ließ der Widerstand nach. Doch schon machte die im Boot liegende Rute einen Satz nach vorne: Er war noch dran! Schnell die Bremse lockern und tief durchatmen. Noch mal Glück gehabt!

Allmählich ließen die Kräfte des Karpfens nach und als er sich zum ersten Mal an der Oberfläche zeigte, war klar, dass es wirklich einer der großen Spiegler des Sees war. Die Luftblasen, die aus seinen Kiemen zur Oberfläche stiegen, deuteten seine baldige Kapitulation an. Noch ein paar kurze Fluchten und als er im Netz war, hallte ein Freudenschrei über den See! Als die Waymaster schließlich knapp 22 kg anzeigte, waren alle Mühen der Vorbereitung auf einen Schlag vergessen!

Der Montbel beherbergt auch kapitale
Lederkarpfen, hier der Beweis

Da wir von nun an täglich mehrere Bisse hatten und mit der Stelle zufrieden waren, blieben wir bis zum Ende des Urlaubs unserer einsamen Insel treu. Aufgrund des relativ niedrigen Wasserstandes gab es allerdings eine schmale Verbindung zum „Festland“ und so wurden wir regelmäßig von einer kleinen Kuhherde besucht, die neugierig unsere Ausrüstung inspizierte.

Da leider zwischendurch immer wieder der eine oder andere Fisch in den Wurzeln verloren ging, kamen wir eines Abends auf die Idee des „Elevator-Rigs“: Der gehakte Fisch sollte sofort nach dem Biss durch den Auftrieb eines überdimensionierten Subfloats in Form einer 1,5 Liter Plastikflasche vom Seegrund ferngehalten werden. Die dadurch auf den Haken wirkende Kraft entspricht in etwa dem Zug, der im Drill auch mit der Rute ausgeübt werden kann. Als „Anker“ befestigten wir einen etwa drei Kilo schweren Stein mittels einer 20er Nylonschnur als Reißleine direkt am Tönnchenwirbel des Vorfachs. Der Auftriebskörper wurde durch zwei direkt hintereinander auf die Schlagschnur gebundene Stopperknoten anderthalb Meter unter der Wasseroberfläche fixiert.

Einzeln können die beiden Stopper leicht von Hand verschoben werden, zusammen aber halten sie die Flasche sicher in Position. Ein Stückchen wasserlöslicher Pop-Up Schaum auf dem Haken sollte verhindern, dass der Köder beim Ablegen der Rute unter dem doch ziemlich großen Stein begraben wird. Soweit die Theorie… Nach stundenlanger Tüftelei wurde schließlich eine Rute zum Praxistest an einem zwar sehr Erfolg versprechenden, aber auch besonders hindernisreichen Spot auf die beschriebene Weise ausgelegt. Schon ein paar Stunden später kappte ein gehakter Karpfen die Reißleine und kämpfte gegen die nun an der Wasseroberfläche tanzende Flasche an!

Der Plan funktionierte und der Fisch konnte problemlos gelandet werden, so dass wir schon sicher waren, eine Lösung für unser größtes Problem gefunden zu haben. Doch leider brachte die doch sehr extreme Montage im Gegensatz zu den restlichen Ruten in den nächsten Tagen keinen einzigen Biss mehr. Möglicherweise schreckte die senkrecht nach oben verlaufende und sehr stramm gespannte Schnur doch zu sehr ab? Schließlich gaben wir die Tests auf, kehrten zur bewährten Subfloat-Montage zurück und legten sie auf einem weniger heiklen Spot ab.

Ein Fisch wie aus dem Bilderbuch

Wir fingen insgesamt 37 Karpfen, darunter viele schlanke und ungewöhnlich hell gefärbte Schuppis bis 12 kg, aber auch fette, zum Teil wunderschön unregelmäßig beschuppte Spiegler, die durchschnittlich um die 15 kg wogen. Auch ein Lederkarpfen und ein Fully Scaled waren dabei. Außerdem machten wir Bekanntschaft mit mehreren großen Schleien und einem 1,25 Meter langen Wels, der sich unsere Fischboilies schmecken ließ. Nach Aussagen eines Raubfischanglers ist diese Fischart mit Exemplaren bis über zwei Metern Länge im See vertreten.

Zu den Ködern ist zu sagen, dass unsere Fischboilies und die Tigernüsse den Birdfoodboilies deutlich überlegen waren. Alle Spots brachten Fische, es fiel aber auf, dass diese sehr stark auf das Wetter reagierten und bei Regen vornehmlich in tieferen Regionen über zehn Meter fraßen, während bei Sonnenschein eher die flacheren Stellen liefen. Auch der Wind spielte eine entscheidende Rolle. Durch die Lage des Lac de Montbel in einer südlich durch die Pyrenäen und nördlich vom französischen Zentralmassiv begrenzten Ebene zwischen Atlantik und Mittelmeer kann sich der Wind hier allerdings auch zu einem heftigen, tagelang anhaltenden Sturm entwickeln. Unseren Erfahrungen zufolge sind die Wettervorhersagen für die Region diesbezüglich übrigens sehr unzuverlässig und man sollte jederzeit auf alles vorbereitet sein.

Der zweite Trip
Nach unserem erfolgreichen ersten Trip waren wir uns einig, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben sollte! Der September hatte sich als fängig erwiesen und so wollten wir auch 2006 wieder zu dieser Jahreszeit am See sein. Aufgrund unserer Erfahrungen hatten wir dieses Mal nur Fischboilies und Tigernüsse im Gepäck. Wegen der Fische, die wir in den Wurzeln verloren hatten, widmeten wir der Platzwahl dieses Mal wesentlich mehr Zeit. Der Wasserstand war aufgrund des heißen Sommers noch ein paar Meter niedriger und so konnten wir einige der von uns im Vorjahr befischten Spots zu Fuß erkunden. Schließlich wählten wir einen Platz gegenüber der großen Insel, da das Ufer hier wurzelfrei war und auch das Echolot nur wenige Hindernisse am Grund zeigte.

Für den Anfang legten wir unsere Ruten wie im Jahr zuvor auf verschiedenen Tiefen ab und fütterten dabei nur sparsam. Die erste Nacht brachte einen Spiegler von 14 kg, der sich unsere P-Mix Boilies in 9 Meter Tiefe schmecken ließ. Wir wussten jetzt, dass Fische in der Nähe waren und in welcher Tiefe sie fraßen. Um die Wirkung einer größeren Futtermenge zu testen, verteilten wir am nächsten Tag 10 kg Boilies großflächig in 8 bis 10 Meter Tiefe vor unserem Angelplatz und legten jeder zwei Ruten in diesem Bereich ab. Die Karpfen nahmen dieses Angebot sofort an und somit wiederholten wir diese Taktik alle zwei bis drei Tage. Zusätzlich suchten wir in flacheren Bereichen nach markanten Spots wie Plateaus und Kanten, an denen die übrigen Ruten ausgelegt wurden.

Thomas mit einem der ganz großen
Spiegler aus dem See

In den folgenden zwei Wochen fingen wir genau 40 Karpfen, im Gegensatz zu drei französischen Karpfenanglern, die den See für ein paar Tage an unterschiedlichen Plätzen mit Fertigboilies befischten und allesamt leer ausgingen. Da wir bei unserem ersten Trip fast genauso viele Fische gefangen haben, denken wir allerdings im Nachhinein, dass die Verwendung großer Futtermengen zwar auf keinen Fall geschadet hat, aber auch nicht unbedingt nötig war. Wer weiß…

Der schwerste Fisch, ein makelloser Spiegler von 20,2 kg, biss in der letzten Nacht des Urlaubs. Bemerkenswert ist, dass uns trotz der Größe des Sees mehrere Fische aus unserem letzten Urlaub wieder an den Haken gingen. Einen sehr markanten Spiegler konnten wir sogar insgesamt drei Mal fangen.

Trotz aller Bemühungen verloren wir leider wieder einige Fische in Hindernissen. Die unzähligen Wurzeln sind wohl das größte Problem an diesem Gewässer und jeder Angler sollte sein Vorgehen den Fischen zuliebe darauf einstellen um die Verluste zu minimieren. Die Verwendung von Auftriebskörpern und ausreichend Schlagschnur ist hier also Pflicht. Long-Range-Fishing ist unangebracht und auch nicht erforderlich. Außerdem empfehlen wir die Benutzung eines guten Echolotes, um den Wurzeln von vorne herein aus dem Weg gehen zu können.

Damit es an diesem Gewässer in Zukunft nicht zu irgendwelchen Verboten oder Regelverschärfungen kommt, sollte es selbstverständlich sein, sich möglichst unauffällig und regelkonform zu verhalten. Vielleicht kann dieser Bericht dazu beitragen, die allgemein bekannten Gewässer ein wenig zu entlasten und möglicherweise sogar den einen oder anderen Angler dazu animieren, selber mal etwas Pioniergeist zu entwickeln und sich auf die Suche zu begeben. Frankreich hat mehr zu bieten als nur Cassien, Orient und Co. Es gibt noch viel zu entdecken

Feel the spirit of carpfishing,

„Die Twins“ Thomas und Thorsten Rosenbaum

 
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