Warum Pop Ups nicht mal selber machen?
Viele Karpfenangler rollen ihre Boilies selber und greifen dann bei Pop Up auf Fertigprodukte. Aber warum? Ist es ihnen zu viel Arbeit? Oder sind die Fertig Pop Ups besser als ihre selbst gerollten Boilies und fangen dadurch besser? Das bezweifeln wir! Man macht sich die Mühe eine fängigen Grundköder herzustellen und greift dann zu einem fertigen Pop Up, bei dem man nicht weiß was er für Inhaltsstoffe hat. Wir machen schon seit längerer Zeit unsere Pop Ups selber. Die Gründe für das selber machen sind für uns, das wir so immer wissen was wir für Inhaltsstoffe in den Pop Up haben.
Hier vertrauen wir auf eine gute Wasserlöslichkeit der hinzugefügten Produkte. Bei uns ist das meist eine Aminosäure ( Concantrated Boiliesoaks oder Pure Aminos ), Betain HCL, NHDC Süßer und ein Appetite Stimulator. In dem Concantrated Boiliesoak ist Flavour beigefügt, sodass man nachher eine gut riechenden und schmeckenden Pop Up hat. Wenn man das Pure Amino benutzt, hat man nachher einen „neutralen“ Pop Up. Bei der Farbe kann man so variieren wie man es möchte. Durch die Zugabe von Preserver sind die selbstgerolten Pop Ups auch über Jahre haltbar.
Das sind nur einige Beispiele warum man doch mal die Pop Ups selber machen sollte. Wir bevorzugen immer die selbst gerollten, da sie auch in kurzer Zeit hergestellt sind. Alleine braucht man für 250 Gramm Pop Ups (ca. 70 Murmel, Durchmesser 16 mm ) ca. 20 bis 25 Minuten. Diese 250 Gramm stellt man mit einem Ei und ca. 150 Gramm Pop Up Mix her und hat dann Pop Ups die mehr als 24 Stunden ihren Auftrieb nicht verlieren. Aber beachten muss man das nur bis zu 30 Gramm Zusatzstoffe (auf 1 Ei) hinzugefügt werden können, sonst lässt der Auftrieb nach.
Jetzt noch zwei Rezepte die sich bei uns als super fängig erwiesen haben (Beschreibung in der Fotostrecke).
Udo Heidbüchel und Detlev Rauth,
Team Keen Carp Deutschland






