Sonstiges
Toleranz
Endlich ist sie wieder da, die Weihnachtszeit. Zwar ist es ein lästiger Umstand, dass diese Zeit immer früher zu beginnen scheint- Schokonikolause und Weihnachtskugeln bekommt man in den Geschäften ohnehin schon seit Oktober- aber diese Zeit soll ja auch bekannt dafür sein, besinnlich auf die Gemüter zu wirken.
Meinungsbildung
Angestachelt und motiviert durch das überaus zahlreiche positive Aufsehen, welches mein Artikel "Neid und Missgunst" erregt hat, ist nun ein weiteres Werk von mir so weit, ins Sonnenlicht der Öffentlichkeit zu treten: Jede Medaille, jede Story hat zwei Seiten- ist vielleicht auf den ersten Blick ja nichts neues, wenn man unter diesem Aspekt aber mal einige Geschehnisse betrachtet und sich erst nach Betrachten beider Seiten seine Meinung bildet, wird man schon das eine oder andere mal etwas genauer drüber nachdenken.
Neid und Missgunst
Ich möchte hier über einen scheinbar allgegenwärtigen Umstand schreiben, der scheinbar immer größer wird, oder fällt es nur zurzeit so extrem auf? Unser Hobby gehört ohne Zweifel zu den schönsten Nebensächlichkeiten im Leben von uns allen. Werte wie Naturverbundenheit, Natur erleben, Freiheit, Entspannung, Abschalten vom immer stressiger werdenden Arbeitsalltag, und auch ab und zu Erfolg prägen unser Hobby.
Zecken - Gefahr aus dem Unterholz
Schlechte Nachrichten zum Sommerbeginn: 2012 ist definitiv ein Zeckenjahr. Aufgrund der kalten Temperaturen während des Winters sind die Parasiten in eine Winterstarre verfallen und haben in großer Zahl überlebt. Jetzt, mit den ersten Plusgraden, werden sie aktiv und kriechen im hohen Gras und feuchten Waldgebieten umher. Ein Zeckenstich ist zwar kaum zu spüren, kann aber gefährliche Folgen haben: Zecken sind oft Träger von Viren und Bakterien, die eine Hirnhautentzündung (FSME) beziehungsweise Borreliose auslösen können...
Flexibel bleiben
Letztes Jahr im Frühjahr habe ich einige Male ein kleineres, flaches Gewässer befischt. Dieses Wasser wird schon seit vielen Jahren von denselben Karpfenanglern beangelt. Bisher hat man hier nur Spiegelkarpfen gefangen und zwar immer die gleichen Fische. Viele gibt es hier nicht, es ist also von vorn herein klar, was man erwarten kann. Bekommt man einen Biss, so ist es zu 100 % ein Karpfen, denn andere Fische, die unsere Köder fressen könnten, gibt es hier nicht.
Schatten der Wahrheit
Es gibt Situationen, in denen man sich Gedanken darüber macht, warum man dieses Hobby ausübt. Ich meine damit nichts anderes, als den Grund dafür, warum man sich durch die Woche quält, um am Wochenende endlich erneut die Erlösung zu finden. Erlösung, welche aber nicht von langer Dauer ist und so beginnt am Montag alles von vorne. Man trägt seine schwere Bürde der Unzufriedenheit, man sehnt sich nach dem Gefühl der Freiheit. Freiheit ist ein Wort, welches für uns Karpfenangler von großer Bedeutung ist und uns Tag für Tag prägt...
Fox - Small Butt Grips
Die Zeiten, als der gewöhnliche Grundangler seine Ruten auf in den Boden gesteckte Astgabeln legte, sind weitestgehend vorbei. Manchmal wünscht man sie sich zwar wieder zurück, weil man so auch anhand des Zustands der verwendeten Zweige feststellen konnte, wann die Stelle zum letzten Mal von einem Kollegen besucht wurde, aber das ist ein anderes Thema.
Chub - Sat-A-Lite LTX 185
Eine leichte, zuverlässige Lichtquelle im Zelt ist einfach unerlässlich. Von Chub gibt es die LTX 185, eine kleine, robuste und mit 185 Lumen vor allem richtig helle Zeltlampe. Wir haben sie getestet. Es werde Licht!
Leicht sein
Der Hafen des Mittellandkanals in Wolfsburg liegt eine Viertel Stunde mit dem Rad von der Wohnung meiner Eltern entfernt und in meiner Jugend begann dort jeden Frühling meine persönliche Angelsaison. Zuerst kamen die Rotfedern in großen Schwärmen im März. Die Fische hatten dicke Bäuche, fest von Milch und Rogen, die Flossen rubinrot und die Schuppen glänzten in der Sonne wie frisch poliertes Silber. Die Rotfedern kamen mit dem steten Südwestwind, der sich öfter und öfter gegen den kalten Ostwind behauptete...
Ausgedrillt!
Immernoch herrscht diese bedrückende Schwüle auf den Strassen. Ich sitze in meinem Zimmer auf dem Bett, in eine Ecke gekauert und bin völlig verstört. Immer wieder überkommen mich kalte Schauer, ich zittere um wenig später wieder einen Schweißausbruch über mich ergehen zu lassen. Was ist bloß mit mir geschehen? Ich kann mich nicht klar daran erinnern was in den vergangenen Stunden passiert ist...
Es ist Herbst!
Ich kann es förmlich spüren als ich aus dem Zugabteil schaue und der Nebel über den abgeernteten Feldern und Wiesen in der Abenddämmerung aufsteigt. Lange war ich nun unterwegs - zu lange für meine freiheitsliebende Seele. Es führte mich vom Ruhrgebiet über Stuttgart hin zum Bodensee. Dieser überwältigte mit seiner Größe und fantastischer Stimmung. Aus Zeitmangel kam ich nur einmal dazu mich einen kurzen Moment treiben zu lassen...
Winteropfer
Der Winter ist nun so gut wie vorbei. Die ersten Triebe sprießen wieder aus dem Boden und zeigen uns die schöne Frühlingspracht. Nun wissen wir, dass es endlich wieder los gehen kann. Den Jagdtrieb befriedigen. Oder einfach nur mal wieder die Natur unter freien Himmel fronen. 3 Monate waren doch zu viel des Guten. Erst kam der Schnee, dann der Frost und dann, als wenn das nicht schon genug wäre, noch mal Schnee. Den Kindern und den Wintersport begeisterten hat das wohl sehr gefallen, sie konnten ihrem Hobby nach gehen. Aber uns Anglern ist das nichts.....
Was zählt sind die Erinnerungen
Es ist Mitte März und ich stehe ein wenig verlassen an einem 11 Hektar See in Süddeutschland. Es ist kalt und zudem weht ein starker Westwind. Hinter mir steht mein voll beladener Tacklewagen. Was mache ich hier? Das letzte Mal fischen war ich vor einem dreiviertel Jahr. Vor einigen Monaten war solch eine Pause unvorstellbar. Seit 1994 war ich jedes Jahr mindestens sechs Wochen in Frankreich beim Fischen, letztes Jahr, das erste Mal ohne einen Auslandstrip. Neben Beruf und Studium bleibt neben der konstanten 60 Stunden Arbeitswoche nicht mehr viel Zeit fürs Fischen übrig...
Von der Gesundheit eines Anglers
Endlich geht es mir wieder einigermaßen gut. Das Herzrasen, das taube Gefühl in den Beinen, der Bluthochdruck, das Ohrensausen und die ständigen extremen Schweißausbrüche sind weniger geworden - die Medikamente scheinen endlich zu wirken. In die Klinik muss ich zum Glück auch nicht mehr, nur ein abschließender Bluttest bei meinem Hausarzt soll die letzten Zweifel beseitigen. Das mir diese Symptome eines Tages selber einmal widerfahren sollten, konnte ich bis zum Juni letzten Jahres auch nicht glauben. Lautstark habe ich die Berichte in Deutschlands größtem Boulevardblatt belächelt und überlegt, wie sie in Zukunft die Leserschaft wohl noch mehr schocken wollen...
Warum nur...
Diese Gedanken gehen mir gerade durch den Kopf! Ich sitze seit einer Woche an einem bekannten französischen Stausee und konnte schon einige wunderbare Fische auf die Rute fangen, die auch vor ca. 30 Minuten wieder einen Biss brachte. Hoffnungsfroh sprang ich raus in den Regen und nahm die Rute auf. Doch der Fisch hing ...




