Taktik
Shortsessions, doch wozu?
Wenn man nur ein paar Stunden Zeit hat um den Fischen auf die Schliche zu kommen, ist es wichtig ihre Standorte ausfindig zu machen, attraktives Futter zu verwenden und flexibel zu sein. So, oder zumindest ziemlich ähnlich beginnt eine Vielzahl an Artikeln. Es wird über diese neue „Methode" berichtet als ob sie komplett konträr und zugleich so komplex wäre, dass man als „normaler" Karpfenangler nicht ohne weiteres diese Kunst des Fischens betreiben kann.
Stay Different
„Stay different"! Eine Phrase, die sich in der Karpfenliteratur großer Beliebtheit erfreut. Wer sich mit seinen Methoden von den Angelkollegen abhebt und zu untypischen Mitteln greift, würde seine Chancen verbessern, liest und hört man immer wieder. Doch stimmt das wirklich, ist das immer der Fall? Dem will ich im Folgenden anhand einiger Beispiel auf den Grund gehen.
Casting Control
Wirklich jeder ernsthafte Karpfenangler weiß, dass eine verbesserte Wurfgenauigkeit seine Fangergebnisse extrem verbessern kann! Die Kontrolle des Wurfs, sowohl der Richtung als auch der Distanz, ist dabei vergleichsweise genauso bedeutsam wie beispielsweise der Gebrauch scharfer Haken oder hochqualitativer Köder, was ja ebenfalls nicht wegdiskutiert oder unterbewertet werden sollte.
Fangen – auch wenn's kalt ist!
Eisiger Wind, Temperaturen unter Null, kahle Bäume und eiskaltes Wasser. Die Karpfen scheinen kaum zu fressen, und auch sonst wirkt die Natur wie ausgestorben. Was lockt also Angelnarren im Winter ans Wasser? So denken viele Schönwetterangler über das Winterfischen, doch solange die Seen und Flüsse nicht frieren, bin ich am Wasser und nutze viele Vorteile, die mir im Sommer nicht zur Verfügung stehen...
Backwards and Forwards
Ich glaube die 80er Jahre waren wohl die aufregendsten Zeiten in der Geschichte der Karpfenangelei. Es war die Zeit, als in England vieles entstand und es war der Beginn der modernen Karpfenwelt, wie wir sie heute kennen. Es waren englische Angler, die überall in Europa große Fische fingen und dabei auf andere europäische Angler trafen, welche die englischen Methoden übernahmen und mit ihren eigenen Ideen schnell extrem weiterentwickelten.
A Ready made Approach
In schöner Regelmäßigkeit wird in Karpfenanglerkreisen diskutiert, ob sich alte, erfahrene Karpfen an stark beangelten Gewässern überhaupt noch auf Fertigboilies fangen lassen. Da ich bislang regelmäßig gute Fische landen konnte und fast ausschließlich auf Readymades zurückgreife, wollte ich mich mal daran machen, in einem Bericht detailliert darzustellen, wie und mit welchen Hintergedanken ich diese Art von Boilies bei meinen Trips ins Ausland verwende.
Graserzeit
Der Sommer ist voll im kommen und das heißt für uns, dass die Graser-Zeit beginnt. Sobald es wärmer wird, werden auch die Graser aktiver und fangen an zu fressen oder sich an der Wasseroberfläche zu sonnen, was immer sehr interessant zu beobachten ist. Der Graser kommt eigentlich aus Asien und richtig heißt er Grasfisch und hat sich bei uns eingebürgert. Um einen Graser zu fangen muss man nur ein paar Punkte beachten.
Karpfen auf altenglische Art
Kleine Gewässer bergen immer ein großes Geheimnis und die kleinsten Teiche sind besonders unergründlich. Daran glaube ich seit meiner frühesten Kindheit. Gestern wurde mein Glaube nicht enttäuscht: rund 80 Pfund Karpfen an einem Tag – gefangen mit zwei gespließten Bambusruten, die ich abwechselnd mit zwei verschiedenen Ködern fischte.
Aktion Oberfläche
Es war im April vor zwei Jahren, als ich an der Donau auf der Jagd nach meiner ersten Barbe war. Das Wasser war jedoch noch eisig und außer einer Miniforelle lief an diesem schönen Frühlingstag nichts. Also raffte ich bald meine sieben Sachen zusammen, um mich auf die Suche nach einigen Karpfen in den Seen der Umgebung zu machen.
Mitten im Sommerloch
Der Sommer ist bekanntlich die wärmste Zeit des ganzen Jahres. Allerdings ist diese Jahreszeit unter den Karpfenanglern nicht wirklich sehr beliebt. Mit dem Höhepunkt der Wassertemperaturen lassen nämlich auch oft die Fänge schlagartig nach. Und falls sich doch noch ein paar Karpfen überlisten lassen, so sind es in der Regel eher die kleineren bis mittelgroßen Exemplare...
Improving Indication
Es fällt mir nicht leicht über ein Thema zu sprechen, was ich versuchte habe über Jahre zu perfektionieren. Selbst heute weiß ich, dass meine Bissanzeige nicht perfekt ist. Es wird immer wieder vorkommen, dass ein Karpfen mein Köder aufnimmt ohne das ich eine Bissanzeige bekomme. Oftmals habe ich den Eindruck, dass die Karpfen uns immer einen Schritt voraus sind. Mein Anliegen ist es, Ihnen zu zeigen, wie wichtig es mit der Angewohnheit zu brechen, den Rutenaufbau so einfach wie möglich zu gestalten.
Karpfenangeln im Frühjahr
Der lange Winter hat tiefste Sehnsüchte verursacht und der Wille schnell wieder ans Wasser zu kommen ist kaum zu beruhigen. Jedoch stellt und das gezielte Karpfenangeln im zeitigem Frühjahr vor einigen Herausforderungen und Schwierigkeiten. Sind die Wassertemperaturen noch gering fressen die Fische weniger zudem halten sich die Fische auch in anderen Bereichen auf. Ich beginne mein Frühjahresangeln im Fluss, da geradehier die Fische mehr Nahrung benötigen...
Grasergeflüster
„...Mensch Daniel geh doch mal den Brassen abmachen, der hört ja gar nicht mehr auf mit piepen. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, so hat das gestürmt und geregnet hier bei Euch an der Elbe..." Doch nur wenige Sekunden später stehe ich mit krummer Rute am Ufer. Das Drillverhalten lässt etwas erahnen. Der Fisch wird zunächst ohne große Mühe in Richtung Kescher dirigiert. Mein Kumpel Sebastian will schon die Maschen um den geheimnisvollen Unbekannten schließen, als ich ihm sage, er soll doch lieber zurückziehen, wenn ihm sein Kescher lieb ist...
Uferfischen
Dieser Bericht soll demonstrieren, dass man seine Montagen nicht an die andere Seite des Sees werfen muss, um Fänge zu machen. Dies ist die Praxis vieler Angler, die das nahe Ufer unterschätzen oder nicht beachten. Ich fische selber an einem Gewässer, wo Ufer-Fischen zum Erfolg führt und nun will ich meine Erfahrung weitergeben und aufzeigen welche Vorteile diese Methode mit sich bringt.
Sicher durch's Gestrüpp
Der vergangene kalte Winter gab mir für die anstehende Saison die Hoffnung, an einem sehr stark von Kraut befallenem Baggersee meinen Zielfischen nachzustellen. Der Großteil des sehr naturnahen Gewässers und insbesondere die interessanten flachen Bereiche waren über Jahre hinweg durch einen massiven Krautbewuchs, der sich vom Grund bis zur Wasseroberfläche erstreckte, kaum befischbar.




