Kolumne

Deeg's Diary: Klostein Wars. Von anglerischer Aggressivität, Dummheit und krimineller Energie

Waffen im Karpfenangelkampf: Fernglas zum Ausspähen und Toilettensteine fürs Platz plattmachenAngler sind eine Community, heißt es. Von wegen! Die Zeiten sind rauh, die Vorbilder vielfach schlecht. Das Böse ist überall, der Neid, die Gier, die Aggression, die Dummheit, die (Klein-)Kriminalität. Gewässer, die in der Presse erscheinen oder im Netz, werden gestürmt; oder auch mal leergefangen, abgefischt, wenn es dort keine Lizenzen zu kaufen, aber besonders schöne Fische zu fangen gibt; in Nacht- und Nebelaktionen, mit Ruten und Netzen ...

Deeg's Diary: Nicht stoffwechselgerecht. Eine Provokation

Korrekte Karpfen: Kost SchlammschneckenEs war einmal ein Süßwasser. In dem schwammen Karpfen. Und die Karpfen waren groß. Bis zu 25 Pfund waren sie das. Waren sie größer als 25 Pfund, so galten sie als kapital. Und die Angler, die sie fingen, frohlockten und freuten sich ...

Deeg's Diary: Blei oder nicht Blei

Deeg's Diary: Blei oder nicht Blei Plumbum - wie es wissenschaftlich-chemisch heißt -, dieses weiche, schimmernde Metall, klingt tatsächlich ein bisschen so, wenn man es als Bleigewicht hinunterfallen lässt: Plumm-Bumm. Aus größerer Höhe gestürzt, setzt es satt auf dem Boden auf und schlägt, poltert allerhöchstens noch kurz nach - wenn überhaupt. Es hüpft nicht, wie andere, harte Metalle, sondern nimmt die Aufprall-Energie ...

Deeg's Diary: Der papiergeduldige Blank

Deeg's Diary: Der papiergeduldige Bblank So mancher Rutenblank ist dünn wie Papier - und genau so geduldig, wie es das Sprichwort sagt. Man kann auf Papier so ziemlich alles schreiben, es wehrt sich nicht. Auch der Rutenblank sagt nichts, wenn man ihn mit Worten bedruckt, die nicht so ganz stimmen. Oder überhaupt nicht. Schöne Schreibe rettet so manchen Murks, der irgendwo vom Band rollt. Klangvoll muss der Rutennamen sein, martialisch oder auch zukunftsweisend, fictional. Es werden Brücken geknüpft zu Märchen, Monstern und Sagen, Helden und Filmen. Wortgewaltig wird der Kreativpinsel geschwungen ...

Deeg's Diary: Einfach schrauben

Schraubrolle Plötzlich kommt der Biss, das "Bieeeeeeeeeep!" des Bissanzeigers. Der Mensch springt auf, greift nach der Rute; dann ein Greifen, ein Schnippen mit dem Fingern, nach vorn oder nach hinten, je nach Technik und Patent – „Klack-Klick!“, macht es, und der Freilauf ist zu. Oder ein kurzes Kurbeln, mit Andersrum-Geräusch – „Klick-Klack!“. Ratsch, die Bremse rastet ein...

Deeg's Diary: Hart an der Grenze

Deeg's Diary: Hart an der Grenze Ich fahre an den Baggersee. Den mit den Großfischen. Die sind da aufgewachsen, denn der Baggersee ist alt. Ein in die Jahrzehnte gekommener, zwischenzeitlich nährstoffreicher, produktiver Touristen-, Gastangler- und Badesee, getragen von einer Holding. Er wurde immer wieder besetzt, mit Karpfen, dem Angelfisch Nummer Eins. Laichen kann er auch, der Karpfen, denn es ist viel Kraut im Wasser, und besatz- und hechtbedingt immer weniger Barsche und Aale, die den Laich verputzen könnten...

Deeg's Diary: Die OHNE

 Es gibt Rollen, die anders sind als andere. Die Quick Freespool der alten D.A.M ist eine solche. Eine Freilaufrolle ohne Freilaufhebel. Ein Dank dem ursprünglichen schlauen Kopf, der das spulenintegrierte Freilaufsystem dereinst ersonnen hat. Es hat sich nie so recht durchgesetzt, wie viele andere Erfindungen und Konzepte auch, die das Angeln hervorgebracht hat ...

Deeg's Diary: Beifall für den Beifang

Deegs Diary: Beifall für den Beifang Biep. Bieb-Bieb-Biep. - Fallbiss, an einer Rute. Weit draußen liegt sie, im alten Flussarm. Der Swinger zuckt, sackt nach unten durch, schwingt nach, bleibt unten. Schnelles Kurbeln, bis Kontakt kommt. Der Widerstand ist wenig, der Fisch geht mit, schwimmt mit, gleitet durch die lichten Laichkräuter Richtung Ufer.

Deeg's Diary: Das Hausschwein im Walde

Deegs Diary: Das Hausschwein im Walde Nichts rührt sich, im Waldsee. Die Gedanken schweifen ab. Ab schweift auch der Blick, das Wasser hinter sich lassend; hinein in den Wald, wo gerade eine Bewegung war, und eine Farbe, die dort ganz und gar nicht hingehört...

Vorfreuden - Gedanken zum Karpfenangeln

Angeln an sich soll ja ein ruhiges Vergnügen sein. Nur könnte mir die Zeit, bis es losgeht, auch gerne gestohlen bleiben. Im Wechselbad der Gefühle agiert man als Spielball der Zeit.

Traumfänger - Gedanken zum Karpfenangeln

Traumfänger - Gedanken zum Karpfenangeln Dicke Fische sind heute allgegenwärtig. Man findet überall Bilder, jeder scheint sie zu fangen. Es ist Normalität in der Karpfenanglerwelt. Meine Realität seht jedoch anders aus- ich fing nie einen der wirklich großen...

Immer Ärger mit der Karre? - Gedanken zum Karpfenangeln

 Immer Ärger mit der Karre? - Gedanken zum Karpfenengeln Das Auto. Was wären wir Angler nur ohne! Die Zeiten, in denen man mit Eimer und zwei Ruten auf dem Fahrrad zum Gewässer fuhr sind lange vorbei. Wir benötigen schlichtweg ein Kaftfahrzeug, um angeln gehen zu können. Wir sind abhängig davon und das Automobil muss so einiges können. Aber Autos sind inzwischen nur noch teurer Müll.

Faszination Angeln - Gedanken zum Karpfenangeln

Auch immer ein Triumph über das Wasser Die Frage nach dem Warum, bzw. nach dem Grund der Faszination für das Angeln ist wohl eines der häufigsten Themen der Anglerschaft. Als Erklärung finden sich Ruhe, Erlebnis, das Messen mit der Kreatur Fisch und einige andere. Inzwischen bin ich sicher, in meinem Fall ist das zu kurz gedacht.

Eine Frage der Vernunft! - Gedanken zum Karpfenangeln

Eine Frage der Vernunft! - Gedanken zum KarpfenangelnEigentlich versuche ich Sachverhalte diplomatisch zu sehen. Aus verschiedenen Blickwinkeln. Verstehen, statt Ablehnung ist stets mein Bemühen. Mehr und mehr entwickeln sich aber Tendenzen unter den Karpfenanglern, die mich, entschuldigt bitte den Ausdruck, kotzen lassen...

Die verflixte 13 - Gedanken zum Karpfenangeln

Die verflixte 13 - Gedanken zum Karpfenangeln Ich wünsche Ihnen ein gutes und nicht nur anglerisch erfolgreiches neues Jahr. Ehrlich gesagt bin ich froh nun die 14 ans Ende der Jahreszahl setzen zu dürfen. Warum? Das vergangene Jahr war bezüglich des Karpfenangelns eher eine Misere. Die 13 habe ich deutlich gespürt...